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Agility

 


 

In der Folge geben wir Euch einen kleinen Einblick in die Hundesportart Agility.

 

Agility ist eine Freizeitbeschäftigung, wie sie Hund und Mensch gleichsam lieben. Spiel, Spaß, Spannung und Sport in Einem. Was will man mehr? Pfiffige und gleichzeitig nicht zu langsame Hunde kommen im Agility besonders gut zurecht. Keine Rolle spielt, ob es sich um einen Rassehund oder Mischling handelt. Einzige Ausnahme, wollt Ihr irgendwann Weltmeister werden, dann geht das (leider) nur mit einem Rassehund. Egal, ob man Agility nur so zum Spaß oder im sportlichen Wettkampf betreibt, Fitness und Intelligenz Eures vierbeinigen Freundes werden in jedem Falle gefördert. Aber nicht nur das, es werden die Sinne geschärft, das Gedächtnis geschult und die Konzentrationsfähigkeit erhöht. Das Aufgezählte trifft bei richtiger Anwendung natürlich auch auf den Hundeführer zu. Bedingt durch die Tatsache, dass jeder Hundesportler eine andere Zielsetzung hat, trifft man im Agility die unterschiedlichsten Teams an. D.h., Agility ist (fast) für alle Menschen und Hunde (irgendwie) geeignet. So sieht man in Training und Wettkämpfen z.B. sowohl 10-/ als auch 60-jährige. Auch sieht man nicht nur durchtrainierte, sondern auch, naja, sagen wir mal " Unsportliche". Wenn der dazugehörige Hund entsprechend trainiert wurde, dann kann auch das „passen“ und Spaß machen. Noch ist Agility eine Randsportart. Es werden aber immer mehr Aktive, Zuschauer und Förderer notiert. Was ist die Aufgabenstellung beim Agility?: Ohne Leine führt der Hundeführer seinen Hund durch einen dem Hindernisreiten ähnlichen Parcour. Der ist nie gleich. Seiner Vielfalt sind (fast) keine Grenzen gesetzt. Das muss auch so sein, um immer neue Reize zu schaffen. Man unterscheidet 3 Leistungsklassen, die sowohl Trainer, als auch Richter unterschiedlich fordern sollten. Unterschiedlich in der Art, dass die Hindernisfolge von A1 zu A3 hin schwieriger und die Vorgabezeit geringer werden sollte. Neben den Leistungsklassen unterscheidet man auch noch 3 Größenklassen (mini – medium – large). Hindernisse sind Steg, Wippe, Wand, Sprünge, Tunnels und einiges andere mehr. Nicht selten kommen die Hundeführer ins Schwitzen, wenn es darum geht einerseits den Hund im Auge zu behalten, anderseits dem Parcourverlauf so zu folgen, damit kein Fehler entsteht. Zur regelmäßigen Anwendung kommen hierbei Sprints, Körperdrehungen und Tempowechsel. Bei Parcourlängen zwischen 120 und 180 Metern dauert ein Lauf zwischen 30 und 45 Sek. Werden bestimmte Regeln missachtet, darunter fällt z.B. auch das zu langsam sein, fallen Fehler an. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Disqualifikation kommen. Am Schluss gewinnt der Hund, der den Parcour mit den wenigsten Fehlern in der schnellsten Zeit absolviert hat.

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