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Die BH-Prüfung, auf die in diesem Training hingearbeitet wird, stellt das Ende der Basisausbildung dar. Sie erfolgreich bestanden zu haben ist notwendig, will man hundesportlichen Aktivitäten wettkampfmäßig betreiben. Was das sein könnte, dazu weiter unten mehr. Wenn Ihr in diese Gruppe kommt, wird Euer Hund mindestens 1 Jahr alt sein. Am Tag der BH-Prüfung muss er mindestens 15 Monate alt sein. In der Regel werden beim VdH Landstuhl e.V. 2 Prüfungstermine pro Jahr angeboten. Eine im Frühjahr (März) und eine im Herbst (Okt.). Auf einen dieser Termine wird gezielt hingearbeitet. Mit das wichtigste Lernziel ist, als logische Fortführung der vorangegangenen Trainings, dem Hund anzutrainieren, dass er gegenüber anderen Menschen und Tieren neutral auftritt. Die Übungen hierfür sind vielfältig. Z.B. braucht der Hund für jede Situation das richtige Hörzeichen ("Fuß", "Sitz", "Platz" usw.) seines Hundeführers. Der Hundeführer wird lernen welches Zeichen er wann zu geben hat. Der Hund wiederum wird lernen dies entsprechend umzusetzen. Ihr werdet z.B. auch lernen zusammen durch eine Menschengruppe zu laufen. Der Hund wird z.B. lernen sich unter Ablenkung abzulegen, auch wenn Ihr nicht unmittelbar neben ihm steht. Nicht zu kurz kommen wird das „Außentraining“. Hierbei wird z.B. geübt, wie man sich gut an bzw. auf befahrenen Straßen, Wegen und Parkplätzen bewegt ohne gegenüber den anderen Nutzern negativ auffällig zu werden.
Es erwartet Euch eine kurzweilige Zeit, an dessen Ende die hoffentlich erfolgreich bestandene Prüfung steht. Am Prüftag selbst wird ein Richter die Prüfung abnehmen.
Habt Ihr die „Hürde“ BH erfolgreich genommen, könnt Ihr Eure hundesportlichen Aktivitäten forcieren. Die dafür notwendigen Erfahrungen sammelt Ihr unter Anleitung der jeweiligen Trainer. Wie es für Euch ggf. weitergehen könnte, zeigen wir Euch in der Folge auf:
1) Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst: Dabei wird dem Hund ein breites Betätigungsfeld zur Verfügung gestellt. Besonders geeignet sind die Gebrauchshunderassen Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Riesenschnauzer, Malinois, Boxer, Dobermann, Airedale-Terrier, Hovawart und Bouvier des Flandres. Aber auch alle anderen Rassen und Mischlinge, die über ein festes, ausgeglichenes Wesen sowie die nötige Physis verfügen, sind geeignet. Für mehr Details geht bitte auf die „VPG“-Seite.
2) Agility: Hierbei handelt es sich um eine Sportart, die am ehesten für die Teams geeignet ist, die sich zutrauen sich schnell und sicher innerhalb eines Parcours von 18-21 Hindernissen zu bewegen. Ein Hund, der zu jedem Schritt „ermuntert“ werden muss, eignet sich eher nicht. Der Hundeführer selbst sollte über eine gute Physis verfügen, gleichwohl es in der Szene genügend Hundeführer gibt, die diese nicht ausreichend haben. Dann allerdings muss, damit Agility trotzdem Spaß macht, das Training auf (noch mehr) selbständiges Arbeiten des Hundes ausgelegt werden, was die Sache nicht einfacher macht. Die Aufgabenstellung ist, ganz kurz beschrieben, dass der von Trainer oder Richter gestellte (und immer unterschiedliche) Parcour möglichst fehlerfrei und schnell zu absolvieren ist. Bis sich die „Turnierreife“ eingestellt hat, vergehen mindestens 6 Monate. Das bedeutet, dass auf dem Weg dahin viel Durchhalte-/ und Einfühlungsvermögen von Euch benötigt wird. Angemerkt sei noch, dass die Fähigkeit logisch Denken zu können die Aufgabe wesentlich erleichtert. Für mehr Details geht bitte auf die „Agility“-Seite.
3) Turnierhundesport (THS): Ist in Teilbereichen vergleichbar mit Agility. Auch hier sind Hindernisse in einer bestimmten Ablauffolge zu bewältigen. Für mehr Details geht bitte auf die „THS“-Seite.
4) Obedience: Hier kommt es besonders auf harmonische, schnell und exakt ausgeführte Übungen an. Obedience wird auch als die „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Die Sozialverträglichkeit des Hundes mit anderen Menschen und Hunden spielt hier eine besonders große Rolle. Für mehr Details geht bitte auf die „Obedience“-Seite.
Die folgenden Sätze gelten für alle der genannten Betätigungsfelder:
Mehr als die geschriebenen Worte bringt Euch ein Besuch der jeweiligen Trainingsstunden. Kommt und schaut den Teams bei der Ausübung ihrer Hobbys zu. Ihr werdet sehen, die „Aufgaben“, die Euren Hund erwarten, wird er in der für ihn doch recht eng gewordenen Welt gerne annehmen und ausführen. Hat sich mit der Zeit ein gut eingespieltes Mensch-Hund-Team entwickelt, wird es Euch viel Freude bereiten mit Eurem Partner Hund zu „arbeiten“. |